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Barkley Number Fifteen

Der Barkley Marathon ist wohl die aberwitzige Ultralauf Veranstaltung, die es auf der Welt gibt. Er findet jedes Jahr seit 1986 im Frozen Head State Park in Tennessee statt und bisher haben es nur 15 Teilnehmer 18 mal geschafft, innerhalb des Zeitlimits von 60 Stunden für 100 Meilen zu finishen. Das wundert nicht, denn der eigentliche Sinn der Veranstaltung, die sich Gary „Lazarus Lake“ Cantrell ausgedacht hat, soll so sein, das der Lauf eben nicht zu finishen ist. Unter anderen dürfen keine elektronischen Navigationshilfen verwendet werden, der Kurs ändert sich jedes Jahr und ist keinesfalls markiert, führt hauptsächlich durch unwegsames Gelände mitunter Steigungen von 600Hm auf 1,6 km. Lediglich etwas Wasser wird an zwei Punkten auf der Strecke, welche sich aus 5 Runden á 20 Meilen zusammen setzt, bereit gestellt. Auch die einzelnen Runden haben ihr Zeitlimit. Das Startgeld beträgt $ 1,60. Auch wenn heuer die medialen Möglichkeiten vielfältiger als vor wenigen Jahren sind, bleibt vieles am Barkley Marathon ein Mysterium. Mehr und genaueres nachzulesen über den #BM100 gibt es hier und hier.

John Kelly aus den USA kann sich als 15. Finisher mit einer Zeit von 59:30´53 in die Geschichtsbücher des #BM100 eintragen.

Gary Robbins aus Kanada verpasste mit einer Zeit von 60:00´06 um 6 Sekunden das Zeitlimit von 60 Stunden.

Photocredit: ©runnersworld.com

Filmcredit: ©Run steep get high

 

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Thirty Hours und The Bob Graham

Schiergar unvorstellbare Leistungen werden heutzutage auf Ultratrails vollbracht. Heute lief Oliviero Bosatelli nach nur 75h und 10min in Courmayeur beim Tor De Geánts ins Ziel ein, nachdem er 330km und 24000HM ohne Schlaf und mit nur sehr wenigen kurzen Pausen hinter sich gebracht hat. Zu diesem Zeitpunkt passieren die langsamsten Teilnehmer beim TDG gerade mal die Hälfte der Strecke. Allen Protagonisten, die sich solchen Herausforderungen stellen, gebührt mein größter Respekt.

Läufer, die mich aber im innersten meines Herzens zu tiefst berühren, sind solche wie Wally. Oder Billy Bland. Denn das Alter setzt keine Grenzen!


<p><a href=“https://vimeo.com/181118448″>Thirty Hours</a> from <a href=“https://vimeo.com/user10799619″>alex</a&gt; on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

Fifty


<p><a href=“https://vimeo.com/152108155″>FIFTY – The Movie</a> from <a href=“https://vimeo.com/fiftythemovie“>Fifty</a&gt; on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

„Mal Law set out to run 50 mountain marathons over 50 peaks in just 50 days, all around New Zealand, in order to raise an enormous amount of money for the Mental Health Foundation.

The film is every bit as unique and epic as the adventure it traces, but it’s also about so much more than just stunning mountain scenery and awesome trail running. It’s about the ‘power of purpose’ and what is possible when thousands of people get together behind one man to help achieve something truly and utterly remarkable.“

Einer der inspirierendsten Filme für mich. Katja hatte diesen Film zufällig auf vimeo entdeckt und ihn gekauft. Der Ertrag durch den Verkauf des Films geht zu 100% in die Mental Health Foundation New Zealand. 1 1/2 Stunden, vollgepackt mit einer unglaublich schönen Landschaft, Leiden, Freude, Tränen, Lachen, Emotionen. Malcolm und sein Team sind einfach unglaublich und sooo sympathisch.

Auch für mich ist es einer wenn nicht DER – wichtigsten Gründe, auf Trails laufen zu gehen: die Bewahrung meiner geistigen Gesundheit. Es ist (zum Glück) schon Jahrzehnte bei mir her, aber ich weiß, wie es ist, wenn man von Depressionen gefangen genommen wird. Oder das Leben einem einen Stein nach dem anderen in den Weg stellt und man in Hilflosigkeit versinkt. Dieser Film gibt Kraft!

Keep on Trailrunning!