All good things are wild and free

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Das Bedürfniss reifte im Laufe der Saison 2016 und so fasste ich im August den Entschluß: Es wird auf unbestimmte Zeit für mich keine geplanten Teilnahmen an Laufveranstaltungen/ Wettkämpfen oder Laufevents geben. Ich brauche Freiheit. Ich will mein eigenes Ding machen. Ich bin zu sämtlichen läuferischen Schandtaten bereit: Ob kurz, ob lang, ob schnell, ob langsam, bergig oder flach, Trail, Forstweg oder Asphalt. Im heimischen Revier oder die Welt erkunden. Genau so wie es mir gerade in den Kram passt. Genau so, worauf ich gerade Lust habe. Laufveranstaltungen/ Wettkämpfen oder Laufevents wenn überhaupt – dann nur noch spontan. Die Planerei und Fixierung auf den Tag X stellte sich dieses Jahr als kontraproduktiv für mich heraus. Ein großer Teil vom Spaß am Laufen – und was noch viel schlimmer war – ein großer Teil meiner Leidenschaft für das Laufen – drohte mir verloren zu gehen. So konnte und vor allem wollte ich nicht mehr weiter machen. Ich bin sehr dankbar über die zahlreichen Erfahrungen, die ich die letzten drei Jahre auf den langen Kanten bei Wettkämpfen und Laufveranstaltungen sowie in deren Vorbereitungen sammeln durfte. Nun ist die Zeit, neues zu wagen bzw wieder zu meinen sportlichen Wurzeln zurück zu kehren, denn ich war noch nie im Herzen eine Wettkämpferin. Die Wettkämpferei war schon während meiner intensiven Jahre mit der Schwimmerei nix für mich. Vielmehr bin ich Individualistin und möchte mir alle sportliche Freiheit gönnen. Die letzten 4 Monate haben gezeigt, dass dies der richtige Weg für mich ist. Das Laufen macht unendlich viel Spaß und ich bin wieder mit voller Leidenschaft dabei.

Hier im Blog wird es auch etwas ruhiger werden – denn viel lieber möchte ich die Zeit nutzen, um Laufen zu gehen, dabei die Natur mit allen Sinnen zu erfassen und zu erleben. Plus dem Allerwichtigsten: die Faulenzerei nicht zu kurz kommen zu lassen 🙂

Happy new year!

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2 Kommentare

  1. Gute Entscheidung. Man muss nicht jeden Wettkampf laufen und das viele unbedingt immer 100 KM laufen müssen hab ich auch noch nie verstanden.

    Mach das was dich glücklich macht und was dir gut tut, nur das zählt.

    Schade das ihr im März nicht dabei seit.

    1. Zumindest ist es die richtige Entscheidung für mich 🙂 Wer weiß, vielleicht kommen ja auch mal wieder andere Zeiten. Ich laufe wieder mit mehr Spaß, mehr Leidenschaft und Glück dabei, bin kreativ. Ehrlich gesagt gibt es auch ein paar Entwicklungen im Event- und Wettkampfgeschehen, die mir nicht sonderlich gefallen. Viel spannender finde ich es, selbst Ideen zu entwickeln, sie logistisch zu planen, auszukundschaften und dann sich in das Abenteuer zu stürzen. Oder eben einfach von der Haustüre weg und los, egal wohin und wie weit die Füße tragen, sich einfach nur treiben zu lassen. Mein Highlight 2016 war definitiv der in Eigenregie gelaufene Homeultra von Metzingen über das Ermstal und den Hohenneuffen bis nach Hause. Solche Abenteuer möchte ich mehr erleben 😉

      Im März sind wir verreist… und werden an Euch auf den Sauhagtrails denken während wir über die Isartrails flitzen 🙂

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