Scott Rock the Top Zugspitz Trailrun Challenge 2016: Marathon

Viel zu erleben gab es für uns am vergangenen Wochenende an der Zugspitze: Bremsenattacken, Hiobsbotschaften, so viel Schweiß wie noch nie, eine traumhafte und wunderschöne Streckenführung, eine Streckensperrung wegen Unwetterwarnung und der daraus erfolgte Rennabbruch und eine „Watschn´“.

Freitag – von Bremsen und Hiobsbotschaften

Auf Fahrt am Freitag nach Lermoos gönnten wir uns einen Halt am Heiterwanger See, um dort ein wenig spazieren zu gehen und uns zu zerstreuen bevor wir uns auf den Weg nach Garmisch machten, um unsere Startunterlagen für den Samstag abzuholen. Kaum stand das Auto auf dem Parkplatz in der Nähe des Sees, wurde es sogleich von Bremsen belagert. Hui, das kann ja heiter werden am Heiterwanger See… eine Frau, die wir am Parkautomaten trafen, gab uns noch den Tipp, nicht stehen zu bleiben – sonst würde man beim Spaziergang um den See nicht froh werden 😉

Zum Glück waren nicht alle Abschnitte am See von den Bremsen belagert und wir hatten Glück, das wir das Ufer, welches stärker befallen war, zuerst auf dem Weg hatten. Wir haben es sogar geschafft, von Stichen verschont zu bleiben, jedoch war die dauernde Umschwirrung unsereins durch die Viecher schon lästig. Nur einmal getrauten wir uns, ganz kurz stehen zu bleiben um ein Foto zu schiessen:

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Auf der anderen Seite des Ufers wurde es dann deutlich ruhiger und der Weg schmaler. Hier war ich garantiert nicht das letzte Mal! Bereits vor zwei Jahren haben wir trailrennend den Plansee umrundet, welcher durch einen schmalen Kanal mit dem Heiterwanger See verbunden ist. Eine geniale Trailrun-Runde war das damals: komplett laufbar da das Streckenprofil nur wenige Höhenmeter aufweist (solange man unten am See bleibt), flowige und technisch einfache Trails. Wenn man nun noch den Heiterwanger See mit dran hängt, kommt hier eine Ü20km Strecke in wunderschöner Bergkulisse zusammen, die mit nur wenigen Forstweg-Abschnitten glänzt.

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Nachdem wir in Garmisch unsere Startunterlagen abgeholt und uns mit Pasta gestärkt hatten, fuhren wir zu unserer Unterkunft in Lermoos um dort einzuchecken. Bewußt haben wir am Freitag Abend auf das Briefing verzichtet, da es uns zu spät auf 20.00 Uhr angesetzt war. Der Start am Samstag in Ehrwald erfolgte morgens um 06.00 Uhr. Da wollten wir uns früh in unsere Betten verkriechen, da der Wecker auf 04.00 Uhr gestellt war.

Als wir an der Pension ankamen, wunderten wir uns schon ein wenig, das erstens niemand auf unser Klingeln öffnete, zweitens niemand telefonisch dort erreichbar war (es gab nur eine Festnetznummer welche vom Anrufbeantworter verwaltet wurde) und drittens nirgends ein Briefkuvert oder ähnliches mit unserem Zimmerschlüssel zu finden war. Nun standen wir dort wie bestellt und nicht abgeholt. Nach ca. 10 Minuten kam dann eine Frau angefahren, die jedoch überhaupt nicht auf uns reagierte, obwohl wir dort beim Eingang ins Haus standen… wieder ??? in meinem Kopf. Das war alles komisch und ließ nun nicht unbedingt das Beste erahnen. Abermals klingelten wir an der Haustür und nun wurde uns geöffnet. Wir stellten uns mit unserem Anliegen vor und nach einigen Wirrungen (die Frau war die Schwägerin der Pensionsinhaberin) stellte sich heraus, das unsere bestätigte Reservierung für das Zimmer wohl verloren gegangen war… die Pension war natürlich voll („Wir sind voll, es ist Berglauf-Wochenende“ – Ach neee, deswegen sind wir ja da 😉 ). Zum Glück konnte die Pensionsinhaberin dann in einem anderen Gästehaus ein freies Zimmer für uns auftreiben. Bis dorthin hatten wir schon sämtliche Alternativen in unseren Köpfen durch gespielt: von im Auto pennen bis zum 4 Sterne-Hotel war alles dabei – nur nichts, das uns behagte. Das neue Gästehaus lag nur ein paar Ecken weiter und sogar in viel ruhiger Lage als die ursprünglich gebuchte Unterkunft. Die Aussicht von unserem Balkon war auch nicht schlecht: Ehrwalder Sonnenspitze mit Biberwierer Scharte. Bingo, nochmal gut gegangen.

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Nachdem wir alles für den Samstag hergerichtet hatten, wurden wir von den schrecklichen Ereignissen in München eingeholt… glücklicherweise konnten wir recht schnell ausfindig machen, das es Katja´s Kindern gut ging und sie in Sicherheit waren. Ich denke, ich brauche hier nicht weiter auszuführen, was während der Berichterstattung aus München in unseren Köpfen vorging. So gegen halb zehn beschlossen wir, den Fernseher auszumachen um wenigstens noch ein wenig zur Ruhe zu kommen. Die Nacht gab sogar ein wenig Schlaf her und um 03.45 Uhr klingelte dann das erste Mal der Wecker.

Samstag – Raceday – viel Schweiß, eine traumhafte Strecke und eine Unwetterwarnung

Um 05.00 Uhr morgens fuhren wir von Lermoos rüber nach Ehrwald. Dort einen Parkplatz zu bekommen war kein Problem. So trotteten wir gemütlich zum Start, gaben unsere Dropbags für das Ziel oben am Berg ab (vollgestopft mit warmen Klamotten) und stellten uns am Checkin für die Startbox an. Es ist doch immer wieder seltsam, wie so manch Läufer in seinem winzigen Rucksäckchen die geforderte Pflichtausrüstung unterbringt… geschweige denn mit Strassenlaufschuhen durch die Kontrolle kommt?

Nach einem letzten Streckenbriefing („Auf Grund der Wetterlage ist mit Gewittern ab dem frühen Nachmittag zu rechnen. Wir gehen jedoch davon aus, dass das Rennen nicht unterbrochen werden muss, da es auf dem Zugspitzplatt genügend Möglichkeiten (Liftanlagen, Knorrhütte) gibt, um sich in Sicherheit zu bringen und das Gewitter abzuwarten um danach wieder auf die Strecke gehen zu können“) Klar, das wußte ich bereits, ich checke ja immer den Wetterbericht auf den gängigen zuverlässigen Bergwetter-Portalen. Ich hoffte lediglich, das sich die Gewitter so lange Zeit liessen, bis wir wenigstens über die Biberwierer Scharte und dem Gatterl hinweg waren, denn die beiden Punkte waren am denkbar ungünstigsten um in ein Gewitter zu geraten.

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Pünktlich um 06.00 Uhr wurden wir auf die Strecke losgelassen. Wie angenehm, es ging erstmal leicht abwärts, hinunter in den Lermooser Talboden und von dort zum Viadukt in Ehrwald. Ich konnte mich gemütlich „einrollen“. Das es ein schweißtreibender Tag werden würde, bekam ich dort auf den ersten Kilometern schon zu spüren. Trotz der frühen Uhrzeit war es warm und schwül. Der Nebel hing über uns und dem Lermooser Talboden, das ist dort am Morgen so üblich. Am Viadukt angekommen, begann auch schon der Aufstieg zum Grünen Ups. Zuerst auf Forstweg und dann ein kurzer Stau an der Stelle, als es das erste Mal in den Trail ging. Ich versuchte ein sehr zügiges Tempo anzugehen, musste jedoch bald wieder einen Gang zurück schalten, da mein Magen so früh am Morgen mit dieser Belastung nicht so ganz einverstanden war und mir die ersten Anzeichen signalisierte, das er abermals zu machen würde so wie vor einigen Wochen beim ZST XL. Alles, bloß das nicht! Mein Magen war mit mir zufrieden und dankte die geschenkte Aufmerksamkeit mit keiner weiteren Zickenmacherei. Kurz vor der Tuftlalm (wir hatten die Nebelwolke schon längst überwunden) wurden die ersten Ausblicke auf die Berg- und Tallandschaft um uns herum frei. Die Berge im Sonnenschein, das Tal unter der Nebelwolke versteckt. Ja, genau, für solche Augenblicke steige ich auf die Berge 🙂 Von der Tuftlalm war es dann nicht mehr so weit bis zum Gipfel des Grünen Ups

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Nun folgte ein handbreiter Wiesentrail, leicht wellig am Hang entlang. Nicht so einfach zu laufen, denn der Wiesentrail war mit vielen Steinen durchsetzt. Der Downhill nach Lähn hinunter war mächtig steil und teilweise sehr glibschig, da die Wiesen vom Regen am Tag zuvor und der Feuchte der Nacht noch nass waren. Hier holte mich dann auch Katja wieder ein. Im Downhill ist sie so verdammt gut! 🙂

Eine gute halbe Stunde vor dem CutOff kamen Katja und ich gemeinsam an V1 in Lähn an (wir hatten ausgemacht, das jeder sein eigenes Tempo geht) Hier galt es, Trinkvorräte wieder aufzufüllen. Die Strecke führte nun wieder in entgegen gesetzter Richtung wie wir gekommen waren, diesmal aber auf der anderen Talseite. Forstwege, Wiesentrails, kurze Asphaltabschnitte, wellig. Dann begann der Aufstieg zur Mittelstation der Grubigsteinbahn. Hier musste Katja abreissen lassen – aber das machte nichts, denn wie vorher schon erwähnt, würde sie mich dann im Downhill wieder einholen. Abermals führte ein handschmaler Trail hinunter nach Biberwier. Von Katja war nichts zu sehen, so lief ich erstmal weiter bis zu V2. Hier musste ich sämtliche Trinkvorräte auffüllen. Mein Schweiß floss in Strömen. So wie noch nie, nichtmal letzten Sommer musste ich so viel schwitzen. Um meinen Salzhaushalt im Gleichgewicht zu halten, nahm ich an jedem VP eine Salztablette in der Hoffnung, das dies reichen würde. Als ich meinen Kram an V2 erledigt hatte, kam Katja. Sie hatte sich den Fuß beim Downhill umgeknickt (zum Glück war nix Übles passiert) und danach dann erstmal einen Gang heraus genommen. Ich half ihr noch, die Trinkblase zu füllen und machte mich auf den Weg. Nun kam der Teilabschnitt, dem ich mich mental im Vorfeld am meisten Zeit gegönnt hatte – der Anstieg zur Biberwierer Scharte. 1000HM verteilt auf mickrige 3,5km Strecke! Das bedeutet nur eines: STEIL. Mein Respekt und meine Demut vor diesem Anstieg nahmen ihm den Grauen. Durch das, das ich auf das Schlimmste eingestellt war, erwies sich der Anstieg gar nicht so schlimm. Im Gegenteil, er war sehr schön! Er war aber auch verdammt hart 🙂 Einige Läufer vor mir zerbröselte es regelrecht in diesem Anstieg, hier konnte ich 7 Läufer überholen, welche ich die ganze Strecke davor nie in meiner Sichtweite hatte. Zuerst ging es im Wald hoch, dann durch Latschen, dort immer in kurzen Serpentinen. Von den Felswänden nebenan hörte man stetig Steinschlag herunter kommen. Dann kam eine Querung über ein Geröllfeld und nun wurde es richtig steil und dazu noch ausgesetzt. Huiuiui, also runter würde ich da nun nicht unbedingt wollen wenn es sich vermeiden ließe. Und das Wetter hielt auch, bis jetzt braute sich nichts über unseren Köpfen zusammen.

Ich kann diesen Aufstieg jedem nur ans Herz legen – die Mühen lohnen sich! Denn das, was einem beim Erreichen der Scharte auf der anderen Seite an Landschaft geboten wird ist so schön und ehrfürchtig, das man am liebsten dort für eine lange Weile verweilen möchte! Eine der schönsten Bergkulissen, die ich jemals sehen durfte!!! Die Kamera kann das natürlich nicht einfangen, deshalb empfehle ich: selber aufsteigen und anschauen 🙂

Dann führte uns die Strecke bis zur Coburger Hütte – am aller aller liebsten wäre ich dort eingekehrt, hätte mir eine kalte Saftschorle oder ein alkfreies Weißbier gegönnt und auf meine liebste Katja gewartet… aber da war ja noch was: die letzten 15km bis zum Ziel. Dann ging es in einer kurzen Steilstufe hinunter zum Seebensee. Dort war schon ein wenig mehr los, einige Wanderer waren unterwegs. Die restlichen Kilometer bis zu V3, Ehrwalder Alm, zogen sich ein wenig. Wellig ging es auf einem Wanderweg dahin bis es nochmal ein paar Höhenmeter hinunter zur Ehrwalder Alm auf dem Forstweg ging. Die Zugspitze lag nun in tiefen und dunklen Wolken, das Gewittergebräu hatte sich zusammen gezogen… Als ich die dunklen Wolken sah, dachte ich mir noch auf den letzten Metern vor V3, das“ wenn Katja und ich hier nun ohne Veranstaltung unterwegs wären, würden runter ins Tal laufen und uns an schönen und anspruchsvollen Ü30-Kilometern erfreuen“. Dann kam ich um 13.33 UHr an V3 an (CutOff wäre um 14.00 Uhr gewesen) und wunderte mich, das hier viele Läufer waren, mit denen ich am Anfang noch unterwegs war und die irgendwann von dannen gezogen waren. Ich hätte nicht damit gerechnet, sie auf der Strecke nochmal zu treffen. Auf meine Frage in die Runde hinein: „Was macht ihr denn alle noch hier?“ bekam ich zur Antwort, das die Strecke wegen Unwetterwarnung gesperrt sei. Ich: „Nun gut, dann warten wir halt und gehen dann gemeinsam weiter“ – Die Anderen: „Es gibt kein Weiter, das Rennen ist abgebrochen. Die Strecke ist seit 13.00 Uhr gesperrt und keiner darf mehr weiter. Unwetterwarnung. Wir können umsonst mit der Ehrwalder Bahn hinunter fahren oder wer mag, darf natürlich auch runter laufen. Unsere Dropbags gibt es ab 18.00 Uhr bei der Pasta-Party. Es wird eine Klassifizierung hier an V3 in der Ergebnisliste geben. Finisher-Shirt bekommen wir keines, denn wir haben ja nicht gefinished. Eine Medaille bekommen wir aber.“ – Puuh, ok, nun musste ich den Rennabbruch erstmal für mich realisieren. Auf jeden Fall würde ich auf Katja warten und mit ihr gemeinsam ins Tal gehen. Der Blick hoch zum Berg verriet mir, das ich dort auf gar keinen Fall hoch gewollt hätte, es sah wirklich übelst dunkel in Richtung Gatterl aus. Ich unterhielt mich noch ein wenig mit der Crew, dort erfuhr ich, das von den Bergwachten Deutschlands und Österreichs dem Veranstalter nahegelegt wurde, das Rennen auf Grund der Unwetterwarnung abzubrechen. Absolut in Ordnung! Kein Finish der Welt wäre es wert, auf Biegen und Brechen einem Unwetter zu trotzen.

Dann kam Katja zum VP, eine viertel Stunde nach mir. Hihihihi, sie wußte auch erstmal nicht, was mit ihr geschieht 😀

Zur Feier der vergangenen wunderschönen 34km gönnten wir uns die Fahrt mit der Bahn ins Tal. Wechselklamotten hatten wir ja leider nicht, die waren noch oben am Gipfel. Zum Glück war es nicht kalt. Während der Fahrt ins Tal regnete es leicht. Ich rief meinen Vater an und gab ihm Bescheid, was los war. Ich wußte, das er uns von zu Hause aus beim Livetracking verfolgte.

Am Auto angekommen, unterhielten wir uns noch mit einem Paar, welche vom Berglauf und gerade „frisch“ vom Gipfel kamen. Die Teilnehmer, welche ins Ziel kamen, wurden angehalten, den Berg zügig zu verlassen. Angeblich war auch das Gatterl gesperrt worden. Sie selbst hingen eine viertel Stunde in der Seilbahn im Stillstand fest. Wir waren froh, nicht dort oben zu sein bzw. irgendwo da mittendrin auf der Strecke, es schien sehr ernst zu sein und ehrlich gesagt wollte ich nicht in der Haut des Veranstalters und somit in der Rolle des Verantwortlichen stecken. Dort oben, auf der Zugspitze, herrschte der Ausnahmezustand.

Wir selbst gönnten uns, in Lermoos angekommen, zuerst mal eine gemütliche Tasse Kaffee mit einem Stück Apfelstrudel in einer Bäckerei. Herrlich, das hatten wir uns redlich verdient! Natürlich liessen uns die soeben erfahrenen Ereignisse nicht los. Als wir da so bei unserem Kaffee und Strudel saßen, lichteten sich deutlich die Wolken um die Zugspitze und der Gipfel war wieder zu sehen

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Kurz hatte ich die Gedanken „Hmmm…. wäre denn eine Unterbrechung des Rennens besser gewesen… – Nein, lass es. Die Dinge sind nun wie sie sind und was-wäre-wenn hat keinen Sinn mehr“.

Nach einer wohltuenden Dusche und ein wenig Ausruhen in der Pension machten wir uns kurz vor 18.00 Uhr wieder auf die Socken nach Ehrwald, unsere Wechselklamotten zu holen. Als wir im Gemeindehaus ankamen, herrschte eine angespannte Atmosphäre. Wir bekamen unseren Dropbag. Und zusätzlich dazu bekamen wir von einem missmutigen Crew-Mitglied (übrigens der selbe Herr, mit dem ich mich an V3 noch nett unterhalten hatte und der mir die Sache mit der Bergwacht erzählt hatte) eine Medaille auf den Tisch geknallt. „Nehmt es als Andenken, ihr bekommt die Medaille vom Berglauf, denn ihr seid ja nicht die 42km gelaufen“. Uns blieb die Spucke weg. Das war eine Watschn´, die gesessen hatte. Mein Kopf (und nur mein Kopf, mein Mund blieb stumm) war gefüllt mit: „WTFxxK??? Was soll ich mit einer Medaille von einem Lauf, auf dessen Startliste ich nicht mal gestanden bin? Das braucht es doch nicht, ich habe als Andenken mein Erlebnis im Kopf, welches so schön war. Meine Startnummer ist mein Andenken zum Anfassen an diesen Lauf, aber ich brauche doch nicht so eine Medaille“… Sprachlos verließen wir das Gemeindehaus, entschuldigten für uns das unfreundliche Verhalten des Crew-Mitglied damit, das die alle einen ScheixxTag hatten und gingen noch ordentlich was essen. Flädlessuppe (ja, ja, ich weiß, in Österreich ist das Fritattensuppe 😉 ), Bratkartoffeln mit Spiegelei und Krautsalat. Lecker!

Das Ding das keiner braucht

Das Ding das keiner braucht

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Fazit: Eine wunderschöne und anspruchsvolle Streckenführung hat dieser Marathon. Man sollte jedoch bei einer Teilnahme an diesem Event unbedingt mit auf dem Schirm haben, das ein Zieleinlauf auf dem Gipfel eher nicht statt finden kann. Der Berg hat wegen seiner geografischen Lage und seiner geografischen Beschaffenheit seine ganz eigene Wetterküche und damit verringert sich sehr die Wahrscheinlichkeit, das genau an diesem Tag, an dem der Lauf stattfindet, Gipfelwetter ist. Wer unbedingt den Gipfel mit dabei haben möchte, der sollte lieber unabhängig vom Event mit Blick auf ein geeignetes Wetterfenster den Lauf in Angriff nehmen. Und wem die 42km zu viel sind, dem empfehle ich ab Biberwier die Strecke zu laufen. Das sind dann auch noch gute 20km mit viel Höhenmetern.

Im Anschluss an das Event ist uns die ausbleibende Kommunikation bzgl des Rennabbruch in die Öffentlichkeit sauer aufgestossen. Aber das ist eine andere Geschichte

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4 Kommentare

  1. Puh, da haben sich die Ereignisse voll überschlagen.
    Gut dass ihr gesund und heil wieder zurück seid und auch dass bei Katja’s Kindern alles okay war!

    1. Ja, das Wochenende war turbulent. Das mit der Pension passiert uns nicht mehr, in Zukunft rufen wir ein paar Tage vor der Anreise dort an. Und den Gipfel machen wir mal irgendwann für uns, ohne Veranstaltung 😎

      1. Nur gut, dass die Frau noch ein Zimmer für Euch gefunden hat. Im Auto vor so einem Rennen stell ich mir mehr wie heftig vor.

        Genau, den Gipfel macht ihr vor Euch, könnt mir ja 2-3 Stunden Vorsprung geben, dann wander ich voraus und verpfleg Euch am Gipfel (h) 😉

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