Rund um den Breitenstein

Nun haben wir endlich Zeit, Katja mehr von ihrem neuen Trailrevier zu zeigen. Deshalb waren wir heute in einer Ecke unterwegs, von der sie bisher nur einen kleinen Teil kannte. Eine Runde zwischen der Burg Teck und dem Mörikefels. Gestartet sind wir in Bissingen a. d. Teck und sogleich ging es in den längsten Anstieg der Runde: hoch zum Breitenstein.

Diesen ließen erstmal wir rechts liegen (unsere Runde würde uns später nochmal daran vorbei führen) und machten uns auf Richtung Auchtert, ein Aussichtspunkt oberhalb der Ortschaft Ochsenwang und am Rand des Randecker Maar gelegen. Aber auch diesen erklommen wir vorerst nicht, sondern wählten den Downhill am Pferch hinunter nach Hepsisau.

Dort wartet nämlich dann ein ganz besonderes Schmankerl: die Zipfelbachschlucht. Für dieses schöne Kleinod gibt es nur eine Bezeichnung: awesome!

Die Zipfelbachschlucht führte uns wieder hinauf bis zum Randecker Maar und von dort verlief der weitere Aufstieg bis zum Mörikefels. Eigentlich ein schöner Platz, um eine Rast einzulegen – wenn es denn die Witterung zulassen würde.

Trotz der für diese Jahreszeit milden Temperaturen kühlt man (zumindest Katja und ich) recht schnell aus und die feuchte Luft kroch uns sogleich unangenehm in die Knochen. So haben wir uns nur kurz gestärkt, die Jacke und Handschuhe angezogen denn nun ging es über die Höhe rüber zum Auchtert. Ziemlich windig war es dort oben auf der freien Fläche.

DSC03184

Vom Auchtert ist es nicht weit bis zum Breitenstein, auch dort hielten wir uns nicht allzu lange auf. Der Vorteil jedoch an solch einem Tag: es ist ruhig dort oben. So schön es dort in dieser Gegend auch ist, muss man jedoch bei „schönem“ Wetter mit viel Leuten rechnen (auf der gesamten Runde!). Da gibt es ruhigere Ecken auf der Schwäbischen Alb, die mir bei „Schönwetter“ mehr taugen. Heute war jedoch wenig los, nur die ganz hartgesottenen unter den Wanderern waren unterwegs.

Nach dem Breitenstein folgte ein kurzer Hatscher auf einer Landstraße (ist aber ganz offiziell die Wegführung des HW1) Richtung Diepoldsburg. Hier verließen wir zu Gunsten eines schönen und wenig begangenen, nicht markierten Kantentrail

:-)

🙂

den HW1 um dann kurz vor der Ruine Rauber wieder auf diesen zu stoßen.

Ruine Rauber

Ruine Rauber

Von dort ging es hinab zum Sattelbogen und sogleich wieder hinauf zum Gelben Fels und weiter zur Burg Teck. Die Burg selbst ließen wir aus, denn heute war leider kein Biergarten-Wetter 🙂 Nur ganz kurz ging es auf einer Forststrasse hinab und schon konnten wir wieder auf einen besonders glibschigen und rutschigen Downhilltrail einbiegen. Über Wiesen und Felder ging es dann zurück zum Auto.

Fazit: Die Strecke reiht sich in die Kategorie „besonders empfehlenswert“ ein. Wenig Asphalt, noch weniger Forststrasse und ganz viel schöne Trails. Wer gerne ruhig unterwegs ist, der sollte entweder die Runde bei „schlechten Wetter“ oder unter der Woche laufen. Beim nächsten Mal werde ich jedoch den Startpunkt an einem der Wanderparkplätze unterhalb der Burg Teck oberhalb von Owen wählen, denn das spart mir gute 10 Minuten und einige Kilometer weniger Autoanfahrt. Die Runde misst übrigens 19k und 1100HM.

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