Life´s better on a Trail

Also eines ist ganz sicher: der Straßenlauf und ich werden wohl nie allerbeste Freunde werden. Zu (mental) eintönig ist mir die Lauferei auf Asphalt. Nun habe ich noch einen Longrun am Samstag morgen und dann den Marathon in Irland vor mir. Dort wird es sicherlich nochmal anders sein, das Adrenalin und die Atmosphäre des Mannschafts-Triathlon wird die Stimmung und die Laune hoch halten. Ich freue mich sehr darauf, ich freue mich aber genau so darauf, wenn ich diese Asphaltritte wieder aus meinem „Runprogram“ nehmen kann. Ansonsten kann ich von den bisherigen Asphalt-Longruns nicht viel berichten. Ich nehme sogar einige Höhenmeter auf der Strecke in Kauf, nur das ich eine schöne Aussicht genießen kann. Sobald ich am Fuß des Albtraufs angekommen bin, geht mein Herz auf und ich kann eine wunderschöne Landschaft genießen. Flacher hätte ich es zwar im Neckartal, dafür aber mehr Langeweile 😉 Überraschenderweise finde ich die knackigen Tempoeinheiten am interessantesten und sie machen mir auch richtig Spaß. Diese werde ich mir in Zukunft auf jeden Fall beibehalten.

So zieht es mich wieder mehr auf den Trail.

 Ich kann dort viel besser abschalten und habe viel mehr Spaß beim Laufen. Der Trail ist mein Therapeut. Der Trail ist mein großer Bruder, der mich in den Arm nimmt wenn es mir Schxxe geht und mir Trost und Geborgenheit spendet, mir dabei unaufhörlich ins Ohr flüstert.“Hier bei mir ist alles gut“ – Ich glaube ihm, denn ich spüre sofort, das es auch genau so ist – GUT. Der Trail zaubert mir ein Dauergrinsen ins Gesicht. Der Trail schluckt meinen sämtlichen Alltagsmüll.  Der Trail ist mein bester Freund. Der Trail bringt die Sonne in mein Herz, auch wenn es gerade schneit oder regnet, selbst wenn es der Tag des Sommeranfang ist. Der Trail bringt mich zum Schwitzen, zum Lachen, zum Weinen und manchmal auch zum Verzweifeln – aber trotzdem und genau deshalb liebe ich ihn und kann nicht ohne ihn sein. Denn mein

Life is better on a Trail.

 

Heute konnte ich mir die Schuhe sogar mal wieder einsauen – das gab´s schon wochenlang nicht mehr. Und die Beine sind auch mal wieder gscheit zerkratzt – so muss es für mich sein 🙂 Ansonsten kann ich nur berichten, das die Hometrails am Galgenberg und im Aichtal streckenweise so derart zugewuchert sind, das es grenzwertig ist, dort zu laufen. Die Pflanzen überragen mich um viele Köpfe und eine Machete wäre ab und an nicht schlecht gewesen. Zum Glück hat sich hier zu Lande noch nicht der Riesen-Bärenklau ausgebreitet, denn dann wären diese Trails unpassierbar. Die Trails im Aichtal werden mich wohl erst im Herbst wieder öfters zu Fuß bekommen. Aber es gibt ja noch jede Menge andere die zur Auswahl stehen 🙂

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Hier noch ein paar Impressionen von heute – entgegen des Themas dieses Beitrages keine Trails, sondern ein wenig Kunst. Politisch, mahnend und Streetart

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2 Kommentare

    1. Mit Zecken habe ich zum Glück keine Probleme… entweder mögen die mich nicht oder sie haben jemanden anderes gefunden. Trotzdem suche ich mich auch nach jedem Trailrun von Kopf bis Fuß nach den Biestern ab.

      Im Herbst warten dann wiederum andere Herausforderungen auf dem Trail – und das ist auch gut so, jede Jahreszeit hat ihre Besonderheit und Langeweile kommt nicht auf 🙂

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