Eine Burg und zwei Seen

Pfronten – Burg Falkenstein – Zirmgrat – Salober Grat – Weissensee – Alatsee – Salober Alpe – Pfronten

Da die höheren Gipfel der Allgäuer Alpen noch in den Wolken lagen, wählten wir am Sonntag für unsere erste Tour die gemäßigten Berge um Pfronten. Ein schöner Trailrun, für den wir uns Zeit liessen – was anderes werden wir hier in unserem Urlaub eh nicht tun 😉

Eine Mischung aus Sonne, Wolken und kurzen Nieselregenschauern bestimmte das Wetter. Los ging´s an unserer Unterkunft, den Pfrontener Citytrail durch den Alpengarten hindurch

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hinüber zum Aufstieg auf die Burg Falkenstein (die höchtgelegene Burgruine in Deutschland – 1268m ü. NN) über den Manzengratweg. Bereits nach 5 Minuten floss unser Schweiss in Strömen, es war sehr schwül. Ein Aufstieg, bei dem man immer wieder schöne Ausblicke auf Pfronten genießen kann. Von der Burg Falkenstein hat man eine schöne Aussicht in Richtung Tirol (Vils und Lechtal) und nach Füssen rüber mit Weissensee, Hopfensee und Forggensee.

Danach ging es weiter über den Zirmgrat und Salober Grat bis zum Alatsee hinunter, den wir jedoch für´s erste rechts liegen liessen und uns direkt auf den Weg zum Weissensee machten. Der Trail am Südufer entlang ist ein Erlebnis und begeistert mich sehr, war ich hier schon bereits letztes Jahr mal unterwegs. Direkt am Ufer entlang auf Wald-, Schotter- Beton- (!) und Wurzel-Singletrails. Auf den Beton-Abschnitten ist höchste Vorsicht geboten, sind diese doch immer nass, oft leicht abschüssig Richtung Wasser…..wenn man hier ausrutscht, landet man auf direktesten Weg im See 🙂 Angekommen am Ostufer, entschieden wir uns für den direkten Weg hoch zum Alatsee, ein kurzes Stück an der Straße entlang. Eigentlich war geplant, über den Burkenbichlberg zum Alatsee aufzusteigen – ich war aber zu dem Zeitpunkt ziemlich platt, die Ammerschlucht steckte mir noch in den Beinen und ich hatte viel zu wenig gegessen…..

So nutzten wir die Straße damit, Riegel, Gels und Salztabletten zu uns zu nehmen um wieder zu Kräften zu kommen. Eine gute Entscheidung, denn der Alatsee ist viel zu beeindruckend, um ihn auf Grund von Unlust resultierend aus Erschöpfung in seiner ganzen Schönheit nicht richtig wahr nehmen zu können.

Dann kam der letzte Aufstieg des Tages, hoch zur Salober Alpe, teils auf Forstweg und über den Josef-Steig. Auf der anderen Seite wieder runter und die letzten Kilometer flach zurück nach Pfronten.

Eine schöne Runde, die man jedoch nicht unterschätzen sollte. Zwar hat sie nicht so viel Höhenmeter – der Trailanteil liegt bei ca. 75% von denen ich 80% (gemessen an meinem Können) als technisch schwierig einstufe (bedeutet: allerhöchste Konzentration, keine flüssige Trailrennerei im Downhill möglich und die Aufstiege zu steil zum laufen).

Eigentlich wollte ich nach ca. 2 km nur die Tastensperre aktivieren – und habe statt dessen den move gestopt *augen roll*…..deshalb gibt´s zwei davon 😉

http://www.movescount.com/de/moves/move35845017

http://www.movescount.com/de/moves/move35845208

 

 

 

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