Dem Hund ins Ärschle g´schaut

Mittwoch – endlich sind die hohen Gipfel wolkenfrei und wir starteten zu einer von unseren beiden „Hochtouren“. Lt Wetterbericht war ab dem Nachmittag ein stündlich wachsendes Gewitterrisiko angesagt –  zu unserem Glück blieb es dann nur bei der Theorie. Wir konnten beide geplanten Gipfel bei bester Aussicht geniessen: das Brentenjoch (2000m) und der Vilser Kegl (1831m)Die Runde hatte ich bereits letztes Jahr mal gemacht, allerdings komplett im Nebel. Begeistert und angefixt war ich damals trotzdem, und der Entschluss, diese Runde auf jeden Fall mal ohne Nebel laufen zu wollen, wurde letztes Jahr noch währenddessen gefasst.

Hier lasse ich lieber die Bilder erzählen und halte mich mit der Schreiberei etwas bedeckt 🙂

Die Runde verlief folgendermaßen: Start in Pfronten von unserer Unterkunft aus, Aufstieg Richtung Bad-Kissinger Hütte im ersten Teil durch die Reichenbachklamm (wer sich die entgehen lässt ist selber schuld ;-)), dann den Gräner Höhenweg bis zur Seebenalpe, hoch zum Vilser Jöchl und Aufstieg auf das Brentenjoch (Aussicht in die nahezu kompletten Allgäuer Alpen!). Wieder retour zum Vilser Jöchl, Abstieg zur Vilser Alpe und hoch zum Hundsarschjoch (glaubt mir, wenn Ihr das erreicht habt könnt ihr Euch keinen besseren Namen für dieses Joch vorstellen – es misst keine 2m²), Aufstieg zum Vilser Kegl (Aussicht in die Ammergauer Alpen und zur Zugspitze bis zum Karwendel, Allgäer Alpen und alle Seen rund um Füssen) Achtung, hier ist dringend alpine Erfahrung nötig! – Abstieg über gleichen Weg zur Vilser Alpe. Dann auf dem Forstweg runter ins Tal und  – leider leider – ein Stück an der Strasse entlang zurück nach Pfronten. Alternativ kann man den Radweg auf der anderen Seite der  Vils nehmen – wir waren jedoch schon ziemlich geplättet und entschieden uns für den kürzesten Weg zurück in unsere Unterkunft, zumal im Tal doch recht sommerliche Temperaturen herrschten und wir bereits nahezu 8 Stunden unterwegs waren. Knapp 2000HM im Aufstieg, die sich auf die ersten 16km verteilen. Zum Vergleich: beim ZST sind die ersten knapp 2000HM auf eine Strecke von 40km verteilt…..

Erst als diese Rechnung meine Gedankengänge durchfloss, war mir klar, weshalb wir für so eine relativ kurze Strecke so viel Zeit benötigten  – gemessen am ZST. Und natürlich – wir sind im Urlaub – lassen wir uns Zeit 😉

Eine Schrecksekunde gab es noch am Abstieg vom Hundsarschjoch zur Vilser Alpe: Ich bin (mal wieder) mit dem rechten Fuß (wie immer der) in den Speedcross3 (wie immer in denen) ordentlich umgeknickt……aber (wie bisher immer) Glück gehabt – 2 Minuten lang tat´s ordentlich weh, der Knöchel schwoll nicht an und ich konnte wieder weiter laufen. Einen kleinen Bluterguss am rechten Aussenband, behandelt abends mit Retterspitzumschlägen und am folgenden Tag – Regenerationstag – mit kühlendem Sportgel eingerieben, kann ich mit meiner Trailrennerei hier im Allgäu fortfahren 🙂

http://www.movescount.com/de/moves/move36056476

Reichenbachklamm

Reichenbachklamm

Reichenbachklamm

Reichenbachklamm

 

Reichenbachklamm

Reichenbachklamm

Aufstieg Bad-Kissinger Hütte

Aufstieg Bad-Kissinger Hütte

Aufstieg Bad-Kissinger Hütte

Aufstieg Bad-Kissinger Hütte

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Der Nächste auf der Liste: Vilser Kegl

Der Nächste auf der Liste: Vilser Kegl

Die letzten Meter zum Hundsarschjoch

Die letzten Meter zum Hundsarschjoch

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Stolpern nicht erlaubt!

Stolpern nicht erlaubt!

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