Chronik am Hohenneuffen

Wie Einigen ja bereits bekannt ist, fröhne ich meiner Trailrennerei oft am Hohenneuffen. Dieser Beitrag soll eine Chronik über meine Trailruns dort werden – fortlaufend jeweils mit einem Bild und einem kleinen Text dazu und ob ich vormittags oder nachmittags unterwegs war. Besonders fasziniert mich ja immer die Stimmung die dort oben herrscht, sie ist nie gleich. In den letzten 3 Jahren, seit ich mich dort regelmäßig austobe, dürften mittlerweile über 100 „Burgerstürmungen“ zusammen gekommen sein. Und jedesmal war es anders oben. Aber das kennt man ja, ich denke das ist auch für viele Trailrunner einer von vielen Gründen, warum sie ihren Sport so lieben und ihn zelebrieren, nicht als Training ansehen, sondern als Teil ihres Lebens. Kein Tag ist gleich wie der andere – egal ob es sich um die Hausrunde handelt, bei der man jede Wurzel und jedes Steinchen kennt oder Strecken, die man mehr oder weniger regelmäßig läuft – wer die Sinne und die Aufmerksamkeit offen hält, entdeckt immer was Neues!
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Traditionsrunde am Karfreitag

Darf man denn schon von Tradition sprechen, wenn sich ein Ereignis nur einmal Mal am selben Tag im Jahr wiederholt? Ehrlich gesagt: es ist mir egal, ob erlaubt oder nicht – ich tue es einfach. Denn ich habe beschlossen, das es in meinem Trailrennerei-Dasein eine neue Tradition gibt: ein Trailrun auf Urach´s Höhen am Karfreitag. Und ich habe beschlossen, das auch dieser Beitrag (wie die Chronik am Hohenneuffen) ein fortwährender Beitrag wird, der dann aber nur einmal jährlich Zuwachs bekommt. Ich persönlich finde es sehr interessant, in meinen Trailrun-Annalen immer wieder zu lesen um bestimmte Orte mit ihren völlig unterschiedlichen Stimmungen mir wieder in Erinnerung zu rufen. Mit ein ganz wichtiger Grund für mich, einen Blog zu haben 😉 (mehr …)

Barkley Number Fifteen

Der Barkley Marathon ist wohl die aberwitzige Ultralauf Veranstaltung, die es auf der Welt gibt. Er findet jedes Jahr seit 1986 im Frozen Head State Park in Tennessee statt und bisher haben es nur 15 Teilnehmer 18 mal geschafft, innerhalb des Zeitlimits von 60 Stunden für 100 Meilen zu finishen. Das wundert nicht, denn der eigentliche Sinn der Veranstaltung, die sich Gary „Lazarus Lake“ Cantrell ausgedacht hat, soll so sein, das der Lauf eben nicht zu finishen ist. Unter anderen dürfen keine elektronischen Navigationshilfen verwendet werden, der Kurs ändert sich jedes Jahr und ist keinesfalls markiert, führt hauptsächlich durch unwegsames Gelände mitunter Steigungen von 600Hm auf 1,6 km. Lediglich etwas Wasser wird an zwei Punkten auf der Strecke, welche sich aus 5 Runden á 20 Meilen zusammen setzt, bereit gestellt. Auch die einzelnen Runden haben ihr Zeitlimit. Das Startgeld beträgt $ 1,60. Auch wenn heuer die medialen Möglichkeiten vielfältiger als vor wenigen Jahren sind, bleibt vieles am Barkley Marathon ein Mysterium. Mehr und genaueres nachzulesen über den #BM100 gibt es hier und hier.

John Kelly aus den USA kann sich als 15. Finisher mit einer Zeit von 59:30´53 in die Geschichtsbücher des #BM100 eintragen.

Gary Robbins aus Kanada verpasste mit einer Zeit von 60:00´06 um 6 Sekunden das Zeitlimit von 60 Stunden.

Photocredit: ©runnersworld.com

Filmcredit: ©Run steep get high

 

Run the world: Fuerteventura Teil II

Eine Insel, die mich immer wieder überrascht hatte. Eine Insel, die meine Erwartungen weit übertroffen hatte. Eine Insel, die mit so vielen landschaftlichen Schätzen aufwartete. Eine Insel, die ruhige Wanderwege bietet und somit für Trailrunner, die Ruhe und Einsamkeit auf ihren Touren mögen, geradezu optimal ist. (mehr …)